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Geschichte in Bildern und Geschichten – Han Gan und das Wunderpferd

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Text: Kirsten Winderlich Anregungen für eine erweiterte ästhetische Rezeption des Bilderbuches Impuls — Bilder lebendig machen (Jahrgangsstufe 5 und 6) Die Klasse unternimmt einen Besuch in ein Museum. Die Kinder werden angeregt, Bilder auszuwählen, die sie, wie in der Geschichte, zum Leben erwecken wollen. Der Arbeitsauftrag ist das ausgewählte Bild abzuzeichnen: – Viele Bilder, die ihr in diesem Museum betrachten könnt, erzählen uns Geschichten. – Wählt ein Bild aus, das ihr interessant findet. Welche Geschichte erzählt es? – Sucht euch eine Partnerin oder einen Partner, geht zu den Kunstwerken, die ihr ausgewählt habt und erzählt euch gegenseitig die Geschichten, die ihr in den Bildern entdeckt habt. – Zeichnet euer ausgewähltes Kunstwerk in groben Zügen ab und zeichnet die Geschichte weiter. Schaut euch als Anregung noch einmal an, wie das Pferd in in der Geschichte von Han Gan aus dem Bild springt. Ich bin gespannt auf eure Geschichten! Die Kinder erhalten für diesen Auftrag fünf quadratische Papierformate, jeweils ein Set von Buntstiften sowie eine entsprechende Zeichenunterlage. Erfahrungsraum: Museum; Bilder betrachten; Imaginieren und Sprechen zu Bildern Material: Kunstwerke und innere Bilder; Erzählungen transformiert in Bilderreihen Raum: Museum als außerschulischer Bildungsraum (Sprach)Handlung: Geschichten in Bildern entdecken, erzählen und zeichnen, Geschichten in Bild und […]
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Wer bin ich? Erinnerungen… – Das Notizbuch des Zeichners

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Text: Kirsten Winderlich Der Bilderbuchkünstler Mohammed Mohieddin Mussa Ellabad lässt uns mit seiner Sammlung von Andenken an vergangene Zeiten und entsprechende Notizen und Tagebucheinträge Anteil an seiner Kultur und Biografie nehmen. Er bedient sich hierbei der Kartografie im Sinne von Mappingverfahren und reflektiert mittels Collagen aus Texten, verfasst in arabischen Schriftzeichen, Illustrationen, Fotografien und Postkarten seine Kindheitserinnerungen. Mit diesem ästhetisch forschenden Vorgehen lädt er uns ein, mit ihm über den Alltag und die Kultur seiner Heimat zu philosophieren. Dass es sich um eine für die Leser der sogenannten westlichen Welt fremde Kultur handelt, wird durch die Handhabung der Leserichtung bereits in der Buchgestaltung berücksichtigt. Das Bilderbuch ist so gebunden, dass wir es von hinten nach vorn – oder besser: von rechts nach links – durchblättern. Ein „Durchfahrt-Verboten-Schild“ auf dem vorderen Buchdeckel weist darauf hin, dass das Buch nicht in der gewohnten Weise zu lesen und zu betrachten ist. Gehen wir der gewünschten Leserichtung nach, geben die einzelnen Mappings nicht nur Auskunft über Erinnerungen, Erlebnisse und Erfahrungen, Einblicke in den Alltag und das Aufwachsen in der Kultur Ägyptens, sondern erzählen auch die Lebensgeschichte Mohieddin Ellabads, seine ästhetische Bildungsbiografie gewissermaßen: Sie berichten über seine Sammelleidenschaft, seine frühe Lust am Lesen und Schreiben, […]
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Spuren legen und suchen – Morkels Alphabet

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Text: Kirsten Winderlich Impuls: Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg, Stella Kontantinou Zwischenmenschlicher Austausch findet auch im Kindesalter nicht nur zufällig statt, sondern gerade wenn eine gegenseitig wahrnehmende Kommunikation diesen vermittelt und unterstützt. Stian Hole erzählt in „Morkels Alphabet“ eine Geschichte einer besonderen Begegnung zwischen zwei Kindern am Übergang zur Jugend, die sich über das Legen und Suchen von Spuren, das vorsichtige Erzählen über sich selbst, über das tastende Vermitteln von Botschaften auf Zetteln und das Suchen nach einer entsprechenden Sprache, zu einer Freundschaft entwickelt. Das Grafik Design der Bilder vermittelt zwischen fotografieähnlichen Realismus und stilisierten Landschafts- und Traumbildern. Die Einbindung der in den nordischen Ländern zu beobachtenden Zug- und Standvögel auf der Bild- wie auch auf der Textebene verweist nicht nur auf den Jahreszyklus, sondern auch auf das Kommen, Gehen und Bleiben von Menschen im Lebensalltag. Anregungen für eine erweiterte ästhetische Rezeption des Bilderbuches Impuls — Formen für Botschaften und Briefe erfinden (Jahrgangsstufe 3 bis 6) – Morkel und Anna schreiben sich geheime Botschaften. Die Briefe liegen unter Steinen oder tauchen auf als Spuren im Schnee. Schreibe auch eine oder mehrere Briefe oder Botschaften an einen Freund oder eine Freundin aus deiner Schule – über etwas, was du gut kennst, etwas […]
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(Theater-)Spiel – Hast du meine Schwester gesehn?

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Text: Kirsten Winderlich Anregungen für eine erweiterte ästhetische Rezeption des Bilderbuches Impuls — Metamorphose (Jahrgangsstufe 1 und 2) Die Kinder werden angeregt, in vorbereitete Klappbücher Details von Figuren zu zeichnen: Füße und Beine o. ä., Rumpf sowie Kopf. Nach Fertigstellen werden sie aufgefordert, fünf Figuren zu entwickeln und für diese jeweils einen Namen zu erfinden. An einem Ort ihrer Wahl haben sie im Anschluss die Gelegenheit, zu üben ihre fünf Figuren mit jeweiligem Namen vorzustellen. Im Rahmen einer temporären Bühne präsentieren alle Kinder ihre Figuren und Fantasienamen. – Das Bilderbuch „Hast du meine Schwester gesehn?“ zeigt uns viele unterschiedliche Fantasiefiguren. Habt ihr noch welche in Erinnerung? Wie würdet ihr sie benennen? Welchen Namen würdet ihr ihnen geben? – Ich habe euch Klappbücher mitgebracht, mit denen ihr selbst Fantasie­figuren erfinden könnt. Dafür müsst ihr euch unterschiedliche Füße oder Beine ausdenken und diese in die unteren abgetrennten Teilseiten des Buches zeichnen, den Rumpf oder den Körper in den mittleren Teil und den Kopf in den oberen Teil der Seiten. – Wenn du mindestens fünf unterschiedliche Füße, Beine, fünfmal einen Rumpf und einen Kopf gezeichnet hast, kannst du dir einen Ort suchen, an dem du ausprobierst, welche Figuren du mit deinem Bilderbuch entwickeln […]
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