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Chris van Allsburgs ABC

In Chris van Allsburgs ABC „Das Z zerplatzt“ ist für jeden Buchstaben des ABCs ein dramatischer Auftritt vorgesehen. Kirsten Winderlich stellt ein Bilderbuch vor, das sich auf wunderbar eigensinnige Weise mit dem Alphabet auseinandersetzt.
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Bruno Munaris ABC

Prof. Dr. Kirsten Winderlich stellt uns das Bilderbuch “Bruno Munaris ABC” vor, das spannende Geschichten zum Alphabet erzählt.
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Jens Thiele, Kinder und „Konrads Traum“

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Die grund_schule der künste hat eine Präsentationsreihe zum Zeitgenössischen Bilderbuch gestartet. Für Kinder und Erwachsene, Lehrkräfte und alle, die Bilderbücher gestalten und lieben. Zum Auftakt präsentierte Jens Thiele sein neues Bilderbuch “Konrads Traum”.
 Das Bilderbuch, 2019 erschienen im Peter Hammer Verlag, schwingt zwischen der Sehnsucht woanders zu sein und dem bedrückenden Szenario, nicht mehr „nach Hause“ zurückzufinden. Und genau dieses „Dazwischen“ vermitteln die flächenartigen malerischen Collagen aus Farbrissen, Fotografien und Scherenschnitten in Traumwelten, die sich durch surreal anmutende Räume und auseinanderberstende Landschaften auszeichnen. Wo könnte dieses besondere Bilderbuch besser zum Erscheinen kommen, als in dem „Raum für Bildung und Bilder“ (Olafur Eliasson 2015)?
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„Ich werde Wunder vollbringen“

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Impulse: Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg und Stella Konstantinou Akteure: Kinder zwischen acht und zwölf Jahren Bilderbuch: Morgenstern, S./ Jianghong, Ch.: Ich werde Wunder vollbringen. Berlin Verlag, Berlin 2007 Impulse, gerichtet an die Kinder: Welche Wunder würdest du vollbringen? In der Schule, zuhause, in der Welt…? Male, zeichne dein Wunder. Mit welchen Bewegungen bewirkst du dein Wunder? Du kannst beim Malen immer wieder deine Bewegung wiederholen. Erzähle anderen von deinem Wunder. Impulse, gerichtet an die Lehrer*in: Mach ein paar Notizen zu den Erläuterungen der Kinder über ihre Wunder. Was sind ihre Wünsche, ihre Phantasien? Erfahrungsraum: Über das Erinnern an die Figur aus dem Buch sollen individuelle Vorstellungen über eigene Wundertaten und Zauberkräfte, Wünsche und Ziele über das Zeichnen und Erzählen und Erläutern entstehen. Material: Die Kinder bringen ihre Wunder zeichnerisch zu Papier. Blei- und Buntstifte, aber auch andere Zeichenmaterialien (ggf. Tusche, angelehnt an die Illustrationen des Buches) können verwendet werden. Die Bilder sind Grundlage für die Geschichten und Erläuterungen zu den Wundern. Raum: Die Zeichnungen werden in den Pausen auf dem Schulhof verteilt und zum Beispiel mit Kreppband an Bänken, Wänden, Bäumen … angebracht. Die Zeichnungen bekommen ein Publikum. Während der Pausen können sich die Autor*innen der Bilder in deren Nähe […]
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Rotkäppchen

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Impulse: Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg und Stella Konstantinou Akteure: Kinder zwischen acht und zwölf Jahren Bilderbücher: Pacovská, K.: Rotkäppchen. Michael Neugebauer Edition, Bargteheide 2008 Persch, U.: Rotkäppchens List. Kinderbuchverlag Wolff, Soden Innocenti, R.: Das Mädchen in Rot. Gerstenberg 2013 Impulse, gerichtet an die Kinder: Schaut euch die Bilderbücher an. Erinnert ihr euch auch an die Musik? Teilt euch in kleine Gruppen auf und erfindet Klänge zu den Bildern und zur Geschichte vom Rotkäppchen. Was könnt ihr als ‘Klangerzeuger’ benutzen? Was klingt wie in eurem Raum? Wie könnt ihr eure Stimmen dazu benutzen? Zu welchem Teil der Geschichte passen welche Klänge? Präsentiert eure Komposition dem Rest der Gruppe. Ladet die Zuhörer ein, ihre Augen zu schließen und zu lauschen. Impulse, gerichtet an die Lehrer*in: Was kannst du beobachten? Wie gehen die Kinder mit ihrer Stimme oder dem zur Klangerzeugung genutztem Material um? Mach Notizen. Erfahrungsraum: Erinnern der Rotkäppchen-Geschichte und der verschiedenen Variationen, sich als Mitgestaltende*r einer Geschichte über das Experimentieren mit Klängen und Stimme erfahren Material: Aus dem Schulalltag bekannte Gegenstände zur Klangerzeugung neu kennenlernen. Spezielle Materialerfahrungen beim experimentellen Klangerzeugen sammeln. Raum: Klassenzimmer als ‘Klangraum’ neu erfahren. Welche im Raum zu findenden Gegenstände oder akustischen Eigenschaften werden für das Erzählen der […]
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Die Fundsache

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Impulse: Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg und Stella Konstantinou Akteure: Kinder zwischen acht und zwölf Jahren Bilderbuch: Tan, Sh.: Die Fundsache. Aladin Verlag, Hamburg Impulse, gerichtet an die Kinder: Fundsachensuche! Geht auf die Suche nach Fundsachen. Sucht ein außergewöhnliches Ding, das ihr interessant findet. Beschreibt, benennt und präsentiert eure Fundsache. Was ist das Besondere daran? Was gefällt oder missfällt euch an diesem speziellen Ding? Tauscht euch aus: Wo und wann habt ihr euer Ding gefunden? Beschreibt genau Form, Farbe und Material. Was ist die Geschichte eurer Fundsache? Erfindet etwas. Impulse, gerichtet an die Lehrer*in: Fundsachen werden individuell gesucht. Die Suche nach Fundorten kann als kleine Aufgabe gestellt werden. Interessant ist es, verschiedene Fundorte etc. in der Gruppe zu besprechen. Anregungen für Fragen: Wo kommen die Dinge her? Sind manche Dinge wirklich allein (wie das Ding im Buch)? Erfahrungsraum: Alltägliche Dinge, für gewöhnlich nicht wahrgenommen, bekommen einen Fokus (Wahrnehmungsschulung). Material: Fokussiertes Auseinandersetzen mit den diversen Fundgegenständen (Materialeigenschaften, Form / Formbarkeit, Farbe, Dichte, …) Raum: Die Fundsachen werden verortet – die Fundorte werden thematisiert, bekommen ggf. neue Orte. (Sprach-)Handlung: An die Geschichte sich gemeinsam erinnern: Was hat der Junge gefunden? Die Fundsachensuche mit den eigenen Erfahrungen der Kinder verbinden. Beim Erfinden der Fundsachengeschichten […]
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Das Herz des Affen

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Impulse: Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg und Stella Konstantinou Akteure: Kinder zwischen acht und zwölf Jahren Bilderbuch: Mikolajetz, A.: Das Herz des Affen. Aladin Verlag, Hamburg 2015 Impulse, gerichtet an die Kinder: Teilt euch auf in drei kleine Gruppen. Holt euch die Geschichte ins Klassenzimmer. Wo ist der Fluss, wo der Feigenbaum? Wo ist die Küste mit den bunten Früchten? Wie sehen sie aus? Benutzt als Material die Stühle, Tische und was euch im Klassenzimmer noch zur Verfügung steht. Impulse, gerichtet an die Lehrer*in: Was kannst du beobachten? Wie gehen die Kinder mit den imaginierten Orten und neu entstehenden Räumen um? Wie eignen sie sich den Raum, mit dem sie alltäglich konfrontiert sind, an? Wie sprechen die Kinder über ihr Tun? Mach, wenn möglich, Notizen. Erfahrungsraum: An die Geschichte sich erinnern. Raum spielerisch aneignen. Über Spiel und Sprache die Geschichte des Buches sowie den experimentellen Umgang mit Raum reflektieren. Material: Aus dem Schulalltag bekannte Gegenstände und Möbel neu kennenlernen. Raum: Raum, Klassenzimmer neu erfahren, neue (Spiel-)Räume entstehen lassen. (Sprach-)Handlung: Begriffe, die in der Geschichte vorkommen, festigen. Individuelle Möglichkeiten, das Spiel mit dem Raum in Verbindung mit der Geschichte zu beschreiben und zu erzählen. Weiterführende Impulse: Die Kinder können, so sie es […]
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Durch die Augen des Künstlers

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Annäherungen an die Zeitgenössische Bilderbuchkunst Chen Jianghongs Text: Kirsten Winderlich Fotos: Nick Ash Dicht gedrängt sitzen Große und Kleine an den Seminartischen des Konfuzius-Instituts in Leipzig und lauschen dem chinesischen und in Paris lebenden Künstler Chen Jianghong. Wie in einem frontal organisierten Klassenzimmer steht der Meister an der Tafel, malt vor seinen aufmerksamen Zuhörern und Zuschauern und gibt auf diese Weise Bildvorlagen, die die Kinder und Erwachsenen mit großer Ausdauer und Ernsthaftigkeit nachmalen. Dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich vorbehaltlos auf den Workshop einlassen, erstaunt im ersten Moment, denn nicht die eigenen Themen der »Schülerinnen« und »Schüler« stehen im Vordergrund, sondern die des Künstlers, nicht der individuelle Pinselstrich wird vom Künstler unterstützt sondern die traditionelle Arbeitsweise der chinesischen Malerei und nicht das Tempo der Lernenden bestimmt den Prozess, sondern der Rhythmus Chens. Warum sich Kinder wie Erwachsene auf diese stark geführte Vermittlungssituation einlassen, dem geht Kirsten Winderlich nach. Zur Bilderbuchkunst Chen Jianghongs Chen Jianghong ist ein Künstler, der in den Zeiten der Kulturrevolution in China aufgewachsen ist und eine Ausbildung in der traditionellen chinesischen Malerei absolviert hat. Seit ein paar Jahren fallen seine Bilderbücher auf, hinter denen er überwiegend für Text und Bild gleichermaßen als Autor steht. Seine Geschichten werden […]
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Formenspiel und Szenenwechsel

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Das Bilderbuch »Das runde Rot« von Katja Kamm als Erzählanlass zwischen räumlicher Intervention und eigensinniger Story Text: Kirsten Winderlich Fotos: Nick Ash Im Mittelpunkt des Bilderbuches steht ein roter Kreis. Dieser verwandelt sich ständig und behält dabei seine Gestalt, Farbe und Größe doch immer bei. Geht das überhaupt? Und kann ein derartiges Bilderbuch für Grundschulkinder spannend sein? Es kann! Für die Kinder einer Potsdamer Grundschule war die Auseinandersetzung mit dem Bilderbuch sogar wie ein Krimi. Das Bilderbuch vom runden Rot erzählte den Kindern in Bildern und ohne Worte eine Vielfalt von teilweise bizarren Geschichten, die sie zum Nachsinnen, Fragen und Erzählen anregten, sie wundern und phantasieren ließen, die sie teilweise amüsierten und zum Lachen brachten, an einigen Stellen sogar laute Empörung hervorriefen. Wie auch immer — das Bilderbuch riss die Kinder in unserer Bilderbuchwerkstatt derart mit, dass sie mit großem Elan ausprobierten, wie das denn wäre, mit Hilfe eines fremden Dings in die Umwelt einzugreifen. Eine Vielzahl roter Vierecke half ihnen dabei. Wie die Kinder durch ihre Auseinandersetzung mit dem Bilderbuch und in einer Art Parallelaktion mit Hilfe eines roten Vierecks in ihren Schulraum eingriffen und aus diesen Interventionen heraus eigensinnige Stories schufen, beschreibt im folgenden Kirsten Winderlich. Das Buch […]
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Farbe, die die Welt verändert

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Vom Blick zwischen Alltagsräumen und Traumwelten Text: Kirsten Winderlich Fotos: Nick Ash Das Bilderbuch »Das Meer ist riesengroß« von Inge Fasan und Linda Wolfsgruber erzählt von einem großen Traum und vermittelt diesen durch eine in dem Bilderbuch alles bestimmende Farbe. Die Bilderbuchgeschichte ist wie eine Rückblende eines Erwachsenen zu verstehen, der seinen Traum, einmal das Meer zu sehen, bis in seine Kindheit zurückverfolgt. Was die Kinder einer Potsdamer Grundschulklasse mit diesem Bilderbuch anfangen und wie sie sich von seiner spezifischen Ästhetik zu eigenen ästhetischen und künstlerischen Farb-Forschungen anregen lassen, beschreibt Kirsten Winderlich. Die Geschichte aus der Perspektive der Kinder Nachdem die Kinder das Bilderbuch gemeinsam mit ihrer Lehrerin Susanne Anders betrachtet und gelesen haben, stellen sie es mir und den Studierenden vor und beschreiben ihre Assoziationen. Diese sind die Grundlage für die späteren Farbforschungen und Bilder. Der folgende Ausschnitt des Gesprächs gibt einen Einblick. Susanne Anders: Erzählt mal, woran ihr euch erinnern könnt, worum es in diesem Bilderbuch geht. Lina: Also da ist so ein Junge, und der will gern ans Meer fahren, und dann geht seine Mutter immer mit ihm auf so einen Hügel und sagt immer: Stell dir vor, das Meer ist riesengroß und wenn du die Augen […]
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