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Rotkäppchen

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Impulse:
Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg und Stella Konstantinou

Akteure:
Kinder zwischen acht und zwölf Jahren

Bilderbücher:
Pacovská, K.: Rotkäppchen. Michael Neugebauer Edition, Bargteheide 2008
Persch, U.: Rotkäppchens List. Kinderbuchverlag Wolff, Soden
Innocenti, R.: Das Mädchen in Rot. Gerstenberg 2013

Impulse, gerichtet an die Kinder:
Schaut euch die Bilderbücher an. Erinnert ihr euch auch an die Musik?
Teilt euch in kleine Gruppen auf und erfindet Klänge zu den Bildern und zur Geschichte vom Rotkäppchen.
Was könnt ihr als ‚Klangerzeuger‘ benutzen?
Was klingt wie in eurem Raum?
Wie könnt ihr eure Stimmen dazu benutzen?
Zu welchem Teil der Geschichte passen welche Klänge?
Präsentiert eure Komposition dem Rest der Gruppe.
Ladet die Zuhörer ein, ihre Augen zu schließen und zu lauschen.

Impulse, gerichtet an die Lehrer*in:
Was kannst du beobachten?
Wie gehen die Kinder mit ihrer Stimme oder dem zur Klangerzeugung genutztem Material um?
Mach Notizen.

Erfahrungsraum:
Erinnern der Rotkäppchen-Geschichte und der verschiedenen Variationen, sich als Mitgestaltende*r einer Geschichte über das Experimentieren mit Klängen und Stimme erfahren

Material:
Aus dem Schulalltag bekannte Gegenstände zur Klangerzeugung neu kennenlernen.
Spezielle Materialerfahrungen beim experimentellen Klangerzeugen sammeln.

Raum:
Klassenzimmer als ‚Klangraum‘ neu erfahren.
Welche im Raum zu findenden Gegenstände oder akustischen Eigenschaften werden für das Erzählen der eigenen Rotkäppchen-Variation genutzt (direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst)?

(Sprach-)Handlung:
Geschichte unter Hinzunahme von selbst erzeugten Klängen nacherzählen.
An der Schnittstelle von Sprache und Lauten mit Geräuschen, Klängen experimentieren.

Weiterführender Impulse:
Die Kinder können, so sie es nicht ohnehin tun, auch hier zu Rollen-Spielen angeregt werden. Welche Figur aus der eigenen Geschichte (ggf. auch neue Figuren) klingt wie?
Die Themen, Erkennungsklänge der Figuren können aufgenommen werden (zum Beispiel: ganz praktisch mit einem Smartphone). Bringt die Aufnahmen gerne zum nächsten Treffen mit!