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Die Fundsache

1936
12

Impulse:
Kathleen Rappolt, Conrad Rodenberg und Stella Konstantinou

Akteure:
Kinder zwischen acht und zwölf Jahren

Bilderbuch:
Tan, Sh.: Die Fundsache. Aladin Verlag, Hamburg

Impulse, gerichtet an die Kinder:
Fundsachensuche! Geht auf die Suche nach Fundsachen. Sucht ein
außergewöhnliches Ding, das ihr interessant findet.
Beschreibt, benennt und präsentiert eure Fundsache.
Was ist das Besondere daran?
Was gefällt oder missfällt euch an diesem speziellen Ding?
Tauscht euch aus: Wo und wann habt ihr euer Ding gefunden? Beschreibt
genau Form, Farbe und Material. Was ist die Geschichte eurer Fundsache?
Erfindet etwas.

Impulse, gerichtet an die Lehrer*in:
Fundsachen werden individuell gesucht. Die Suche nach Fundorten kann als kleine
Aufgabe gestellt werden. Interessant ist es, verschiedene Fundorte etc. in der Gruppe zu besprechen.
Anregungen für Fragen:
Wo kommen die Dinge her?
Sind manche Dinge wirklich allein (wie das Ding im Buch)?

Erfahrungsraum:
Alltägliche Dinge, für gewöhnlich nicht wahrgenommen, bekommen einen
Fokus (Wahrnehmungsschulung).

Material:
Fokussiertes Auseinandersetzen mit den diversen Fundgegenständen
(Materialeigenschaften, Form / Formbarkeit, Farbe, Dichte, …)

Raum:
Die Fundsachen werden verortet – die Fundorte werden thematisiert,
bekommen ggf. neue Orte.

(Sprach-)Handlung:
An die Geschichte sich gemeinsam erinnern:
Was hat der Junge gefunden?
Die Fundsachensuche mit den eigenen Erfahrungen der Kinder verbinden.
Beim Erfinden der Fundsachengeschichten imaginieren.
Fundsachen möglichst genau sprachlich beschreiben.

Weiterführende Impulse:
Die Kinder gestalten (im Klassenraum, …) eine Ausstellung mit ihren
Fundsachen.
Begriffe und Redewendungen zusammentragen, die mit Finden und
Sammeln zu tun haben, zum Beispiel: Finderlohn, Fundskerl, Grabfund,
Sammelsurium „Wer sucht, der findet.“ etc.
Ein Fundbüro besuchen.